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Bundesligaskandal
(Frankfurt a. M.,
Deutschland):
Danke für den Blitzkrieg, der so viel ausdrückte, was
ich auch so dachte
(den nächsten machen wir vielleicht
zusammen?).
Aber einer ist noch grösser als wir alle. Einer der in
einer einzigen magischen Aktion ausdrückte was wir von
dieser F*"$-WM, Weltmeister Materazzi und dem
Fussball 2006 und seiner Doppel-Ethik so halten.
Selbstlos. Visionär. Revolutionär. Magier. Zidane. Als
Künstler jetzt endgültig der Grösste.
Emma (Cadiz,
Spanien):
Wir alle wissen es, wir alle wissen, Argentinien hätte
Weltmeister werden sollen. Die richtige Kombination aus
einer guten Abwehr – die aber nachdem sie den Ball zurückgewinnen,
ihn nicht einfach wegballern – einem konstruktiven
Mittelfeld (könnte aber ein ganz bisschen schneller
gewesen sein) und talentierten Spieler (obwohl Messi,
Aimar und Tévez mehr spielen hätten sollen).
Nach
den ersten drei Spielen konnte man vielleicht mehr von
Spanien erwarten...Nur, wer soll da die Tore schiessen?
Torres, der Heuler? Nein. Raúl, der nicht mitspielen
darf und von allen in Frage gestellt wirdd (von mir
nicht, ich bin ja raulista, natürlich). Nein, er
schiesst auch keine Tore. Villa...Hmmm...ja, Villa
vielleicht. Es war ja auch das Mittelfeld da: Xabi
Alonso, Cesc, Xavi. Übrigens, Xavi hat keiner in Frage
gestellt, obwohl er vor der WM und nach seiner
Verletzung erst zwei oder drei mal 15-20 Minuten
gespielt hatte, in der Liga. Komisch. Auf jeden
Fall, nach den ersten drei Spielen sah es anders aus, es
sah gut aus, hoffnungsvoll. Könnte es sein, dass es
Spanien weiter als bis zum Viertelfinale schafft? Nein,
es konnte nicht sein. Frankreich ist nicht Tunesien. Die
französischen Abwehrspieler sind nicht die kleinen
zierlichen saudiarabischen Spieler. Und da ist auch noch
Zidane.
Also...Argentinien
sollte Weltmeister werden. Und bleibt immer noch
Argentinien.
Bis
zu den Viertelfinals war alles wie geplant. Es war ja
etwas überraschend, dass Deutschland so weit gekommen
ist. Aber, gut. Sie haben es versucht, nicht wie immer,
den Ball nach vorne zu spielen und hinterher zu rennen,
sondern mal wieder was neues: Deutschland vergisst etwas
die Leichtathletik und versucht Fussball zu spielen. Hat
Australien ja auch, oder die Schweiz. Nur, so wie bei
diesen anderen Mannschaften, reicht das nicht um
weltklassig zu werden. Ein bisschen Talent muss auch
sein.
Also...Bitte
Argentinien.
Nun...Wo
waren wir? Ach, ja. Bis zu den Viertelfinalen ist alles
gelaufen wie geplant. Aber die Halbfinals sollten so
sein: Argentinien gegen Italien, Brasilien gegen
Portugal. Habe ich so bestellt.
Brasilien
hatte aber was anderes vor. Sie dachten, sie brauchten
nicht zu spielen. Sie konnten so oder so Weltmeister
werden. Wenn sie ein Gegentor kassieren sollten, dann
strengen sie sich doch noch etwas an. Aber Frankreich
ist auch nicht Japan. Und Zidane gab es immer noch.
Und
was Argentinien angeht...Die FIFA hatte auch was anderes
vor. Der Fussball hatte was anderes vor. Pekerman hatte
was anderes vor. 70% Ballbesitz für Argentinien.
Deutschland wusste nicht, was sie mit dem Ball anfangen
sollten. Und trotzdem, schaffen es, das eine Tor zu
schiessen. Unentschieden. Schon wieder nach der alten
deutschen fussballerischen Art. Sie schaffen es in die
Verlängerung – mit etwas Hilfe von dem
Schiedsrichter, muss ich hier dazu sagen. Habe nur ich
das Handspiel von Ballack im Strafraum (im eigenen
Strafraum!!!) gesehen? Nein. Mindestens die spanischen
Kommentatoren haben es auch gesehen (und ich kann
versichern, sie haben sonst ziemlich wenig vom Spiel
mitbekommen – oder sie haben immer ein anderes Spiel
geschaut, kann auch sein). Sie haben sich sogar darüber
lustig gemacht, dass es gar nicht wiederholt wurde,
diese Aktion. „Wir werden ja vom Deutschen Fernsehen
regiert“ – haben sie gesagt. Ausnahmsweise hatten
sie ja auch recht (Julio Salinas war ja für
Argentinien). Es war übrigens die Minute 83. ungefähr,
und es stand 1:1. Argentinien hat Druck gemacht und
Deutschland hat weiterhin auf Konter gespielt und auf
Elfmeterschiessen gehofft.
Dann
waren die Halbfinale doch nicht mehr wie geplant. Da
stand Deutschland vor Italien, und Frankreich vor
Portugal. Eigentlich war ich für Portugal, aber wenn
Zidane sich ja vom Fussball verabschieden sollte, dann
im Endspiel. Er sollte auch dann gewinnen. Für Italien
war ich auch nicht. Aber gegen Deutschland. (Ich war ja
für Argentinien, nicht vergessen). Die Deutschen dürften
ausserdem nicht bei der eigenem Weltmeisterschaft, nicht
zu Hause, ins Endspiel. Dann würden sie wieder laut von
sich behaupten, sie wären mindestens die zweitbeste
Mannschaft der Welt. Wär ja auch nicht das erste Mal,
dass so was passiert. Scheisse spielen, glücklich
gewinnen, und dann hochlabbern. Nö, bitte nicht. Es
darf nicht wieder zu der Gelegenheit kommen, so nach dem
Motto: „wir sind keine Nazis, aber ihr musst einsehen,
wir sind doch besser als alle anderen“. Lass sie keine
Argumente mehr haben. Das hat mindestens doch noch
geklappt. Und sie haben auch so verloren, wie sie sonst
immer gewonnen haben. In der allerletzen Minute. Richtig
so.
Und
Zidane hat auch sein Halbfinalspiel gewonnen. Halbfinals
sind schön. Halbfinals mag ich.
Endspiele
mag ich nicht.
Im
Endspiel sollte Henry mindestens zwei Tore schiessen,
damit Klose nicht den Goldenen Schuh gewinnen konnte.
Das geht nicht in Ordnung, dass jemand der nicht den
Ball richtig kontrollieren kann, nicht richtig dribbeln
kann, nicht richtig schiessen kann, jemand der nur köpfen
kann, darf nicht den goldenen Schuh kriegen.
Ausserdem
sollte Zidane das Spiel seines Lebens spielen. Hat er ja
auch gemacht.
„El
fútbol es Zidane“ hat Valdano einmal geschrieben (El
País 13. Juni 2000). Da hat er recht gehabt. Denn der
Fussball ist so wie Zidane: Gleichtzeitig elegant,
unglaublich, immer für Überraschungen gut,
faszinierend. Aber gleichzeitig manchmal enttäuschend,
melancholisch, furios, unberechenbar. Traurig. So war
auch das Endspiel. Fussball, Spannung, Schönheit,
Ungerechtigkeit, Wut, Hoffnung, Eifer, Enttäuschung,
Trauer, Unbarmherzigkeit, Melancholie. Und alles auf
einmal, alles nacheinander, alles zusammen. Schade. Sehr
Schade, diese letzten 11 Minuten in der Fussballkarriere
von Zinedine Zidane. Damit muss er ab jetzt und für
immer leben (wenn nicht noch länger). Wie kann so ein
guter Spieler, einer der sonst immer den vollen
Durchblick hat, davon was auf dem Spielfeld passiert,
sich so einfach provozieren lassen? Was hat er ....?
Wieso ist...? Es gibt keine Wörter für so eine Frage.
Ich höre jetzt lieber damit auf. Ist wahrscheinlich,
was wir alle fühlen. Ihr wisst schon, was ich meine.
Valdano (schon wieder Valdano, immer Valdano) hat mal
geschrieben: „Me llamo Jorge Valdano y me gustaba el fútbol,
pero estoy arrepentido” (El País 23. Juni
2000): Mein Name ist Jorge Valdano und ich mochte
Fussball, aber ich bereue es. So ist auch bei mir. Mein
Name ist Emma und ich liebte Fussball, jetzt bereue ich
es aber. Nach der letzten WM hatte ich beschlossen, nie
wieder eine WM zu schauen, nie wieder mitzueifern, nie
wieder denken, WM heisst direkt schöner Fussball, wo
die besseren gewinnen. Nie wieder. Ich hatte es
vergessen. Jetzt weiss ich aber wieder, warum ich es
beschlossen hatte. Denn, wie kann man Ballack als einer
der besten zehn Spieler des Turniers nominieren? Oder
Klose? Wer entscheidet so was? Die DFB? Ballacks
Freundin? Oder läuft das per Internet? Durften dann nur
Deutsche blinde Fussballfans nominieren? Und wer hat den
besten Jungen Spieler gewählt? Wer kommt auf die Idee,
Podolski sei besser als Cristiano Ronaldo, oder als Leo
Messi (auch wenn er fast gar nicht mitspielen durfte),
oder als Rooney (obwohl er ein A****l*** ist), oder
besser als Barnetta oder Senderos (arme Schweiz, kein
Tor kassiert und im Achtelfinale rausgeflogen), oder
besser als Cesc Fábregas. Kann ich einfach nicht
glauben. Haben nur Deutsche subjektive Fans Internet?
Nein. Interessieren sich nur Deutsche Patrioten für so
eine Wahl? Das könnte vielleicht sein. Aber, aber,
aber... Warum haben sie...? Warum ist er....? Wieso...?
Schon wieder eine Frage ohne Antwort.
Ich verstehe die Welt manchmal nicht.
Wollen sie es wieder gut machen, indem sie Zidane als
besten Spieler des Turniers wählen? Armer Zidane. Muss
sich mit so einem Trostpreis zufrieden geben. Kann ihm
aber bestimmt nicht den bitteren Nachgeschmack
wegwischen, wovon was im Endspiel passiert ist.
Habe gerade erfahren, dass Spanien und Brasilien den
Preis fürs Fair Play gewonnen haben. Toll. Auch so
einen Verliererpreis. Ganz toll.
Ich glaube ich gehe jetzt schlafen (es ist drei Uhr
morgens) und träume mir ein anderes schönes Endspiel.
Gute Nacht, euch allen. Gute Nacht euch, den wenigen die
es geschafft habt, bis hier durchzulesen. Gute Nacht,
Fussball, erhol dich bitte von all dem was geschehen
ist. Gute Nacht, Zizou, wir werden dich vermissen.
Gute
Nacht, kleiner Kolja.
PS.
Ich werde nie wieder eine WM verfolgen, nie wieder
miteifern, nie wieder schönen gerechten Fussball dabei
erwarten. Nie wieder.
Frank (Münster,
Deutschland):
Event
gelungen - Fußball kaputt
Ballermann
BRD
nun
gut, strenggenommen hätte man die Fan-Meilen auch für
den nächsten Papstbesuch oder den Straßenkarneval
stehen lassen können. Das Spiel Fußball war ja zumeist
nur ein Anlass zum Sichselbstfeiern.
Guten Fußball hat auch kaum jemand gesehen, geschweige
denn bemerkt, was nicht nur daran lag, das davon wenig geboten
wurde: wer ergötzt sich im Rausch beim Rosenmontagszug
schon an einzelnen Wagenaufbauten; die Show, das
Drumherum, Stimmung und Verkleidung zählen beim Event.
Deshalb interessierte sich auch fast niemand mehr für
das große Finale, schließlich war der närrische
Lindwurm kurz vorm Ende singend und johlend falsch
abgebogen, Richtung kleinem Finale und der ganze
Hofstaat der Altvorderen wartete vergeblich am
eigentlichen Zielpunkt, um das Zepter neu zu verteilen.
Dass dabei das beste und gleichzeitig sonderlichste
Spiel der ganzen WM herauskaum, hat dann niemand mehr
bemerkt.
Nur konsequent haben schießlich alle Medien auf
eine Analyse des Spiels verzichtet und stattdessen
sofort nach GROSSOs finalem Schuss auf Stimmungsbilder
der WM umgeschaltet. Selbst die einzige seriöse
WM-Berichtertattung (Der SZ Sportteil) hat das
eigentliche Fußball-Spiel trotz 12 Sonderseiten am
Dienstag komplett ignoriert.
Z - der Rächer des Fußballs, wie wir ihn
kannten
Gut das der ungewollt auserkorene Prinz Karneval, ZZ,
die Chose noch rechtzeitig durchschaut hat. In der 107.
Minute des Finales beendete der vermeintliche Liebling
der Spaßgesellschaft das närrische Treiben. In einem
seltenen Moment der Klarheit riß ZZ dem Spaßmonster Fußball-WM
die Clownsmaske vom Gesicht, ging vom Feld und beendete
nicht nur seine Karriere, sondern nahm den Fußball
wie wir ihn kannten gleich mit. Zurück bleiben zwei
6er, eine einsamer Stürmer, abgebaute Tore, ein (für
andere Fußballer) unberechenbarer Plastikball und als
Verpackung: jede Menge FUN, Bier, Fahnen,
nationale Stereotype und Public Viewing soweit das
Auge reicht.
ZINEDINE, wir sehen uns beim Golf (aber bitte nicht
wieder hauen)
HUI
ZIZOU
Henri Michel & Elfenbeinküste (wegen Fußball
spielen, offensiv)
Die 2. Tonspur bei Premiere-Übertragungen (wegen
nix verstehen müssen)
Deutsche Mannschaft (wegen gut spielen und trotzdem
verlieren lernen)
Die Tore von Philipp Lahm, Joe Cole und Maxi Rodriguez
(trotz Plastikball)
Ghana (hätten die Brasilien heimgeschickt, hätten Sie
die WM retten können)
Ghana & Elfenbeinküste (wegen Dominanz auf den
Spielfeld ausüben - kannte man von den konternden
Afrikaner früherer WMs gar nicht - hat aber leider
niemand bemerkt)
Frankreich (wegen ohne Torwart und Trainer das Finale zu
erreichen)
Klinsmann (wegen Wunderheilung)
Guus Hiddink (wegen wiederholter Wunderheilung)
Gerd Gottlob (kennen sie nicht, genau deshalb: das beste
was Schiedsrichter oder Sportreporter leisten können,
ist nicht aufzufallen)
Malouda (wegen der Leistung in der 2. Hälfe des
Finals, das niemand gesehen hat, vom Kicker gab es Note
4)
Lippi (wegen der Taktik in der Verlängerung des 1/2
Finals)
Das 2-0 von Argentinien gegen Serbien&Montenegro (wegen
Team-Work-Tor)
Cristiano Ronaldo (wegen schnell laufen mit Ball, Fußball-Spielen
und mehr als 3 Gegenspieler stehen lassen können, Tore soll
Materazzi köpfen)
Ribery (siehe C. Ronaldo)
Ronaldinho (wegen niedlich verzweifelt gucken)
Miro Klose (wegen Fußballspielen bis einschließlich
1/8 Finale)
Robben (wegen Fußballspielen bis einschließlich 1/8
Finale)
Trinidad & Tobago, Togo, Angola (wegen nicht 0-6
verlieren)
Serbien & Montenegro (wegen 0-6 verlieren)
Manfred Breuckmann (wegen völllig ungeilem Auftritt im
DSF-Doppelpass, da wird der nicht mehr eingeladen)
Schiedsrichter ab dem Halbfinale
SZ Sportteil (außer dem vom 11.7.), planetworldcup.com,
lieblingsblitzkrieg.de,
bundesligaskandal.de
(wegen 100 h gerne verlorenen Arbeits- und Lebenszeit)
PFUI
Beckmann (wegen allem und überhaupt)
Bild (auch wegen
"DANKE
KLINSI, GEIL GEIL GEIL
,
ps.
Italien Weltmeister"
aber auch wegen allem anderen!)
Marcel Reif ( wegen "mit Verlaub, das erinnert mich
an Deutschland - Luckenwalde": Kommentar zu Brasilien
- Ghana
(hat Luckenwalde da glücklich 3-0
gewonnen?)
alle weiteren Moderatoren, Kommentatoren und
Schiedsrichter, die oben nicht ausdrücklich erwähnt
sind (was ist eigentlich in den Kicker gefahren)
Brasiliens Idee, die WM als Sponsoren-Termin zu
begreifen, an dem man nicht schwitzen oder hinfallen
darf, weil nachher ja noch Fotos gemacht werden.
Frankreich (wegen der Idee mit Maskottchen im Tor,
dafür ohne Trainer und Torwart aufzulaufen)
Frankreich (wegen der Idee als 1. Mannschaft überhaupt
in der WM-Geschichte ein hochüberlegen geführtes
Finale zu verlieren).
Italien (wegen ohne Sieg gegen auch nur eine "große
Mannschaft" (in 90 bzw. 119 Minuten), Weltmeister
geworden zu sein)
England (wegen Teilnahmslosigkeit)
Niederlande (wegen Pech und Angst)
Argentinien (wegen schlecht verlieren können und hauen)
Thorsten Frings (wegen Kartoffeldruck-Tattoos in
Blindenschift)
Thorsten Frings (wegen Frisur-Verbrechen)
De Rossi (wegen Körperverletzung)
Zidane (wegen nicht 10 cm weiter links in der 104.
Finalminute, danach hätte er immernoch gehen können)
SCHULD
AN ALLEM
Gianluigi Buffon (wegen Finale, Min 104.: DEN muss
man nicht halten!!!!!)
Sabine (Berlin/Hamburg/Stuttgart,
Deutschland):
Ich habe keine Sätze mehr zu sagen. Ich bin einfach nur
sauer.
Hajo (Bremen/Münster,
Deutschland):
Danke
Danke,
für diesen guten Morgen,
Danke
für den Morgen vor dem Eröffnungsspiel! Hatte
mich echt gefreut.
danke,
für jeden neuen Tag,
Danke für jeden neuen Tag an dem ich mich als einer der
„Geilsten“ fühlen durfte.
danke, daß
ich all meine Sorgen
Danke, daß sich dank F…-WM keiner mehr Gedanken über
unser an sich gar nicht so „geiles“ Land machte.
auf dich werfen mag.
Danke,
für alle guten Freunde,
Außer
für Nörgler und Miesmacher! ( Bild )
danke, o Herr, für jedermann,
s.o.
danke, wenn auch dem größten
Feinde
ich verzeihen kann.
Nein,
nicht Ihnen Herr Materazzi!
Danke,
für meine Arbeitsstelle,
Dank
derer ich zum Beispiel Saudi Arabien-Spanien nicht sehen
konnte.
danke, für jedes kleine Glück,
Argentinien,
Frankreich (Hauptrunde), Italien (Verlängerung
Halbfinale), Elfenbeinküste, Deutschland (Achtelfinale)
danke, für alles Frohe, Helle
Jetzt
haben wir (endlich) eine Europameisterschaft ( Bild ab
Viertelfinale )
und für die Musik.
Manolo,
wie alles andere jedoch etwas eintönig. Hätte
mir schwarz,rot,geile Blaskapelle gewünscht.
Danke,
für manche Traurigkeiten,
Brasilien!
danke, für jedes gute Wort.
Nein
Herr Materazzi…
Danke, daß
deine Hand mich leiten will
Ich
möchte Sie nie wieder tanzen sehen müssen Herr
Maradona.
an jedem Ort.
Danke,
daß
ich dein Wort verstehe,
Nein,
nicht Ihre Herr Kerner , Beckmann, Beckenbauer, Urs.
danke, daß
deinen Geist du gibst,
Hier verweise
ich auf Koljas eine oder andere Ausführung zum
Blitzkriegball.
danke, daß
in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
Nicht
wahr Herr Roberto Calderoli !? Nicht wahr halbe
italienische Mannschaft?!
Danke,
dein Heil kennt keine Schranken
vgl.
Koljas Ausführungen zum Public Viewing in Erfurt (
Halbfinale Deutschland-Italien )
danke, ich halt mich fest daran,
danke, ach Herr, ich will dir danken,
Nach
dieser WM fällt es tatsächlich schwer…seufz…
daß
ich danken kann.
Ein
Abschließender
dank gilt zidane, zu dessen ehren Herr Bill Gates glücklicherweise
die Schriftart „algerian“ vorhält. Dank auch an C.
Ronaldo für die fröhlichen Übersteigerfestivals gegen
die Wand aus Pfiffen. Lass Dich nicht unterkriegen!
Hajo,
Weltbürger
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